Naviki – das Fahrrad-Navi aus Münster

Naviki Pressesprecher

Naviki nun mit Rennrad und MTB-Optionen

Naviki ist ein Online-Routenplaner für das Fahrrad in Alltag und Freizeit, der vom Labor für Software Engineering der Fachhochschule Münster realisiert und von der Europäischen Union im Programm Intelligent Energy – Europe (IEE) gefördert wird.

Seit Ende 2009 ist Naviki verfügbar. Seither wird das System kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Für iPhone und Android bietet Naviki Apps zum Routing und zum Aufzeichnen von Wegen – so macht Naviki das GPS-Handy zum Fahrrad-Navi. Mit der ständigen Optimierung des nutzerfreundlichen Internetportals will Naviki den Radverkehr insgesamt noch attraktiver machen. Durch verschiedene Mechanismen zur Qualitätssicherung wächst das Radwegenetz bei Naviki quantitativ und qualitativ.

Passend zur Urlaubszeit sind ab sofort nun neue Optionen bei der Erstellung der Strecken verfügbar. Während es bisher die Optionen „Alltag“ (Pressesprecher Achim Hennecke erklärt die Option anhand von Beipspielen: „Alltag = Ich muss zum Zahnarzt“), „Freizeit“ („Ich mache einen Radtour mit meinem Zahnarzt“) und „Kürzere Route“ („Ich habe Zahnschmerzen“) zur Auswahl gab, sind nun Optionen für MTB und Rennrad dazu gekommen. Während der Planung von Routen für MTB-Touren werden soweit wie möglich Offroad-Routen, unversiegelte Oberflächen, ausgeschilderte Mountainbike-Strecken sowie Single Trails, Wald- und Feldwege bevorzugt. Ebenfalls neu ist die Routenplanung für das Rennrad, die „faszinierend schnelle Fahrten“ verspricht. Soweit möglich bevorzugt sie versiegelte, glatte Oberflächen, Strecken, die für schnelles Fahren geeignet sind, Nebenstraßen und eine landschaftlich schöne Umgebung.

Aus eigener Erfahrung kann bestätigt werden, dass sich mit Naviki ansprechende und zielführende Routen auch über größere Distanzen erstellen und mit dem passenden Endgerät (Fahrradtacho oder Smartphone) zuverlässig abfahren lassen oder klassisch ausgedruckt werden können. Lediglich vor der Option „Kürzere Route“ sei gewarnt von jemandem, der dadurch schon einmal auf einem Reitweg inmitten des Teutoburger Waldes in knietiefem Sand strandete – und dann ganz klassisch per Sonnenstand den Heimweg finden musste. Was glücklicherweise heutzutage ja auch immer noch funktioniert.