Dreharbeiten zum neuen Münster-Tatort

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Die chinesische Prinzessin

Volles Haus am Donnerstagabend in der Großbaustelle des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte am Domplatz. Anlass waren diesmal allerdings keine erlesenen Schätze oder Werke großer Künstler, sondern der Abschluss der Dreharbeiten zum neuen Münster-Tatort „Die chinesische Prinzessin“.

Mit dem Dom im Rücken hatten „Boerne & Thiel“ alias Jan Josef Liefers und Axel Prahl in Münster denn auch mal wieder jede Menge Spaß und auch für den gefühlt 50. Fotografen noch eine Extra-Pose übrig und einen Spruch auf den Lippen. Während das Museum selbst seinen Status als Großbaustelle derzeit nur schwer tarnen kann, sind die beiden Räume im zweiten Obergeschoss, in denen Teile des Films gedreht wurden, beeindruckend hergerichtet. Fast bis unter die Decke mit Lampions gefüllt der eine, einem Urwald gleich der andere, mehr verraten wurde aber nicht. Man darf gespannt sein, denn der Film, der im Herbst ausgestrahlt werden wird, soll anders als zuletzt beispielsweise „Das Wunder von Wolbeck“ diesmal „extra viele Münster-Szenen“ enthalten, soviel verrät Prahl dann doch noch. Besonders freuen dürfte sich die 17-jährige Laura: Vor genau 10 Jahren hatte sie als siebenjähriges Mädchen – ebenfalls bei Tatort-Dreharbeiten – stundenlang auf ein Autogramm von Prahl gewartet und es schließlich auf ein Polaroid bekommen, auf dem sie gemeinsam mit dem Star zu sehen ist. Jetzt gab es ein Wiedersehen der beiden und die Schülerin wirkte ziemlich überrascht, als sie sich plötzlich im Arm des Schauspieles und umringt von zahlreichen Pressefotografen wieder fand. Das zweite Foto der beiden – soviel steht fest – ist hinreichend dokumentiert. Ein drittes soll es ebenfalls geben: in weiteren zehn Jahren. Im Film selbst gerät diesmal Professor Boerne in Bedrängnis, genauer gesagt unter konkreten Mordverdacht: Er erwacht in seiner Rechtsmedizin neben einer ermordeten chinesischen Künstlerin und hat keinerlei Erklärung parat. „Aber ich werde ihm schon helfen, da wieder herauszukommen“, deutet Prahl noch an, bevor er zum Set entschwindet um die letzten Szenen abzudrehen.