20. Ausgabe der Lieme-Lipperland-RTF

Am Start mit dem TV-Lemgo
Schönen Gruß an die TVer – danke für’s Mitnehmen! 🙂

Gemeinsam mit dem Rennrad durch das Lipperland

Am Fronleichnam-Donnerstag fand bei bestem Radsport-Wetter die Jubiläumsausgabe der Lieme-Lipperland-RTF statt. RTFs sind von Radsportvereinen oder -gruppen organisierte, gemeinschaftliche Ausfahrten, meist auf dem Rennrad und durchaus sportlich ambitioniert, jedoch ohne Zeitnahme.

KS 1 – Strohsemmel inklusive
KS 1 – Strohsemmel inklusive

Gemeinsam – mir sei an dieser Stelle ein lieber Gruß an die nette Truppe vom TV Lemgo gestattet, der ich mich anschließen durfte – startet man über den Vormittag verteilt in oft größeren Gruppen an der Karla-Raveh-Gesamtschule. Die Stimmung ist gelöst, es wird viel geplaudert und unter weitgehend blauem Himmel geht es zügig dahin zur ersten Kontrollstelle – lippisch-standesgemäße Verpflegung mit Strohsemmeln inklusive … So kann sich RTF-fahren anfühlen.

Dann geht es plötzlich und einigermaßen unerwartet in das – Heimatkunde lässt grüßen – Lippische Berg- und Hügelland und mir nichts dir nichts fehlt zum Plausch auf einmal die Luft, die Beine brennen, die ehemals flotte Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt rapide, und die Gruppe war irgendwie auch schon mal größer. Außerdem zieht eine ziemlich große und ziemlich dunkle Regenwolke auf, die uns, so unser Eindruck, irgendwie zu verfolgen scheint. Das Ziel in Lemgo? Mindestens noch 45 Kilometer entfernt. Die Trinkflasche ist auch schon wieder beinahe leer. Und der Magen knurrt, erschwerend kommt hinzu, dass mittlerweile gemeinerweise überall gegrillt wird. Hätte man sich doch bloß noch ein oder zwei Strohsemmel eingesteckt! Auch so kann sich RTF-fahren anfühlen …

Der höchste Punkt
Der höchste Punkt – die Windmühle Bavenhausen
KS 2 – Schmalzbrote für die Moral
KS 2 – Schmalzbrote für die Moral

Am gefühlt höchsten Punkt, die Windmühle Bavenhausen im Blick, findet die Gruppe dann aber doch wieder zusammen und man erreicht gemeinsam die zweite Kontrollstelle, wo es diesmal sogar Schmalzbrote gibt. Vielen Dank an alle Helfer! Frisch gestärkt geht es in die lange Abfahrt in Richtung Lemgo – und bei dem Tempo kann auch die böse Regenwolke nicht mehr mithalten. Im Ziel warten dann Kaffee und Kuchen und Bier und Bratwurst, es wird ausgiebig geklönt … und alles ist – natürlich – wieder gut.

Am Ziel gibt's Kaffee & Kuchen und Wurst & Bier
Am Ziel gibt’s Kaffee & Kuchen und Wurst & Bier

 

Der Text erschien in abgewandelter Fassung ursprünglich in der LZ  vom 28.5. 2016.